Heute vor 250 Jahren wurde Ludwig van Beethoven getauft

daher dieses schöne Videos zu diesem Höhepunkt im Beethovenjahr 2020:

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
https://www.youtube.com/watch?v=a23945btJYw

Zitat aus der Videobeschreibung von 2014: „Für Zuversicht in schwierigen Zeiten. Behalten Sie Ihren Mut!“. Wie wahr im Jahr 2020!

„I don’t drink coffee, I take tea, my dear“

Bei diesem bekannten Lied von Sting fiel mir ein, dass Tea (Tee) ja auch stilecht warm gehalten werden muss… Also habe ich gegen den Corona-Blues Material beschafft und Warmhaltevorrichtungen für Teekannen – auch bekannt als Stövchen – gebaut.

Materialliste:

  • Buche-Leimholz in der Abmessung 80 x 20 cm
  • Aluminiumrohr, 10 mm Durchmesser, 1 mm Wandstärke, 1 m lang
  • Lamellos (Flachdübel) der Größe 10 (20 geht auch)
  • Leim und Öl, mit dem die Oberfläche behandelt werden kann.

Alternativen:

  • Massivholz, welches ggf. abgerichtet wird
  • Edelstahlrohr oder Vollmaterial in ähnlichen Abmessungen
  • Holzdübel oder Dominos (der Firma Festool, wenn man denn eine Domino-Fräse besitzt)

Verwendete Werkzeuge:

  • Tauchkreissäge mit Führungsschiene für den Zuschnitt, alternativ Tischkreissäge oder ein (gute) Stichsäge, möglichst mit Anschlag, damit die Schnitte winklig und gerade werden!
  • Oberfräse mit Kopierhülsen und passender Vorrichtung für die Aussparungen, in die die Teelichte gesetzt werden – kann zur Not auch weggelassen werden.
  • Flachdübelfräse, Bohrmaschine und 10 mm Holzbohrer
  • Rohrschneider für das Aluminiumrohr, alternativ eine Eisensäge

Bei den von mir angegebenen Maßen für das Leimholz kann man aus einer Platte die Teile für zwei Stövchen schneiden. Je nach Breite des Zuschnitts bzw. des Stövchens kommt man mit 2 Aluminiumrohren für 2 Stövchen hin.

Mein Zuschnitt war für eine größere Zahl von Stövchen gedacht. Auf das folgende Bild geschaut ist die „Grundplatte“ 18 cm „breit“ (und 20 cm „hoch“). Die seitlich angesetzten (stumpf verleimten) Seiten sind 8 cm „breit“ und 20 cm „hoch“ – also immer Stücke, die nacheinander von der Leimholzplatte abgesägt werden. Hier der komplette und vorbereitete Zuschnitt

Die vorbereiteten Teile

In der Mitte die Grundplatte, die zwei mittig angeordnete Aussparungen für Maxi und „normale“ Teelichte. Links und rechts die Seiten, die schon die Fräsung für die Lamellos enthalten. Oben 4 Abschnitte Aluminiumrohr mit 19,5 cm Länge. Damit reichen diese auf jeder Seite etwas über 1 cm in das Holz.

Alle Teile werden nach dem Zuschnitt geschliffen, die Kanten leicht gebrochen. Wer mag, kann die äußeren Kanten auch mit einem Abrundfräser bearbeiten. Das geht aber auch zum Schluss.

Für die Teelicht-Aussparungen habe ich mir mit dem Kreisschneider in zwei Brettchen Kreise geschnitten, die in der Kombination mit den Kopierhülsen den passenden Durchmesser ergeben.

Falls man keine Flachdübelfräse oder Dominofräse besitzt, kann man die Grundplatte und die Seitenteile auch mit Holzdübeln verbinden. Falls man es sich nicht zutraut, diese passgenau zu bohren, kann man auch nachträglich Löcher von außen bohren, Dübel einleimen und die Überstände kürzen. Eine zusätzliche Stabilisierung ist sinnvoll, da hier Hirnholz auf Längsholz geleimt wird. Nicht die besten Voraussetzungen für einen guten Halt…

Stumpfe Verleimung der Seitenteile

Die fertig zugeschnittenen Aluminiumrohre werden in Bohrungen gesteckt. Diese sind 1,5 cm vom „oberen Rand“ entfernt und von jeder Seite aus bei 20 mm und 75 mm angebracht. Damit liegt kein Rohr über dem Teelicht und ein Teekann findet sicher Platz. Ist alles verleimt, gut mit Zwingen gepresst und der Leim abgetrocknet, kann man dem Stövchen eine Ölung verpassen. Das hebt die Maserung des Holze hervor und macht das Stövchen pflegeleicht.

Geölt

andere Perspektive

Bei der Arbeit…

Die Kosten für so ein Stövchen belaufen sich auf rund 3 – 5 EUR. Also auch wie  der Zeitaufwand von ca. 2 Std. überschaubar

Lasst einen Stern leuchten

In der Vorweihnachtszeit ist es besonders früh dunkel. Bis zur Wintersonnenwende am 21. oder 22. Dezember sind die Tage kurz und die Mitmenschen nutzen dies, um mit weihnachtlicher Beleuchtung die Dunkelheit etwas zu vertreiben.

Beim Besuch eines „Lampenladens“ im letzten Jahr habe ich einen Leuchtstern in Form eines Pentagrams gesehen, den ich in diesem Jahr nachbauen wollte. Google und Youtube sind die besten „Freunde“; wenn es darum geht, sich etwas „zeigen“ zu lassen. Das Video, welches ich gefunden habe, zeigte zwar sehr anschaulich, wie man ein solches Pentagram zuschneidet, aber dafür wurde eine Kappsäge benutzt, über die ich nicht verfüge. Aus Platzgründen schied der Kauf einer Kappsäge aus, was auch „etwas teuer“ geworden wäre, da die Kappsäge neben einem Winkel von 18° auch einen von 54° schneiden können muss. Da können nicht viele…

Als Festool Besitzer habe ich zur Tauchkreissäge natürlich auch Führungsschienen und daher beschloss ich, diese zu benutzen.

Für einen Stern werden zehn (10) genau (!) gleich große Teile benötigt. Bei mir 20 mm starkes Multiplex

10 gleich große Holzstücke

Auf jedes Brett werden nun die beiden Winkel aufgezeichnet, einmal 18° und gegenüberliegend 52°

Winkel anzeichnen

Ein digitaler Winkelmesser ist dabei unerlässlich.

Da sich so kleine Teile unter der Führungsschiene nicht schneiden lassen, habe ich sie mit Doppelklebeband auf einem Hilfsbrett (8 mm HDF Platte) verklebt

Fixierung mit Doppelklebeband

Das die Brettchen dabei so genau wie möglich ausgerichtet werden versteht sich von selbst!

Führungsschiene anlegen

Nach dem anlegen der Führungsschiene wird mit der Tauchkreissäge zugeschnitten

Uuund Cut!

Die Brettchen links dienen der Stabilisierung der Führungsschiene, damit diese nicht kippelt. Das Ergebnis ist recht gut geworden

Ziemlich genau 18°

Wobei sich schon so geringe Abweichungen später bemerkbar machen, wie die erste „Stellprobe“ zeigt

Minimale Abweichungen an den Stößen

Danach wurde rings herum noch eine Nute mit der Kreissäge angebracht, in die nach dem verleimen des Sterns eine LED-Beleuchtung (20 LED auf 2 m Draht) eingeklebt wurde. Der Stern wurde mit Ikea-Arbeitsplattenöl behandelt und durfte dann zum Fototermin antreten

Fertig verleimt und geölt

Und hier mit Beleuchtung

Lasst einen Stern leuchten!

Viel Spaß beim evtl Nachbau!

Das Hamstervirus geht wieder um!

Nein, Hamster bekommen keine Viruserkrankung! Aber Menschen beginnen wieder zu hamstern. Man darf (soll) ja keine Fotos von leeren Regalen posten, da man dadurch nur den Drang von Menschen erhöht, ebenfalls für den (evtl.) kommenden Lockdown „vorzusorgen“.

Im Laden des Lebensmittelhändlers des geringsten Mistrauens war heute das Toilettenpapier aus, die Menge Nudeln auf drei Packungen und die Menge Mehl auf zwei Kilo pro Kunde begrenzt. Es geht also wieder los…

Schon im März diese Jahres gab es diese schöne Parodie:

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
https://www.youtube.com/watch?v=wcRGd8NtPX0

also gerade wieder aktuell 😉

Urlaubsansichten – Fanø 2020 (5)

Die „wilden“ Tiere auf Fanø scheinen durch die im Laufe des Jahres hier anwesenden Touristen ihre Scheu vor den Menschen verloren zu haben. Seit einigen Tagen besuchen uns regelmäßig junge Fasane. Mal sechs, mal eine einzelne junge Henne, mal ein einzelner junger Hahn. Beide sind so zutraulich, dass sie das angebotene Vollkornbrot aus der Hand picken. Während die Henne sich auch über zerbröselte Haselnussringe gierig hermacht

Haselnussringe für die junge Dame

stolziert der junge Hahn über den Tisch und zeigt, wer der „Herr“ auf der Terrasse ist

Ich bin der Boss…

Interessante Informationen zur Insel, ihrer Geschichte, Flora und Fauna findet man übrigens hier externer Link.