https://youtu.be/DDt3u2Ev1cI
R.i.P. Chris Rea
https://youtu.be/DDt3u2Ev1cI
Heute vor 80 Jahren wurde die erste von zwei Atombomben auf Japan abgeworfen. Gerade im Jahr 2025 in dem ein Land, welches Atomwaffen besitzt, immer noch einen Angriffskrieg in Europa führt, sollte das Anlass sein, über den „Abschreckungswert“ solcher Waffen nachzudenken. Pazifismus hat eine neue Bedeutung bekommen, denn es stellt sich die Frage, ob sich ein angegriffenes Land lediglich durch Verhandlungen „verteidigen“ soll, oder ob es sich mit Waffengewalt des Aggressors erwehren soll.
Hier einige Links, die sich mit dem Thema beschäftigen:
Die Friedensglocke in Hiroshima wurde von der Firma Krupp (damals „Bochumer Verein„) gegossen. Nicht unbeteiligt an den Millionen Toten während dieses Krieges, hat man diese aus Gussstahl hergestellte Glocke der Stadt Hiroshima geschenkt.
Die hier beschriebene „Himbeere mit Wohlklang“ hat fast 8 Jahre lang ihren Dienst verrichtet. Der für die Verstärkung zuständige Teufel CD-Receiver hat allerdings in den letzten Monaten einige „Macken“ bekommen. Nach der sich nicht mehr öffnenden Schublade für CDs hat auch der Lautstärkeregler seinen Geist aufgegeben. Zeit, sich nach einer neuen Lösung umzusehen.
Da die vorherige Lösung des piCorePlayers so schön unauffällig funktionierte, habe ich mich umgesehen und bei hifiberry den DAC mit Verstärker namens Amp2 gefunden. Die Ausgangsleistung von 2 x 30 Watt sollte ausreichend sein.
Es standen also folgende Teile auf der Einkaufsliste:
Nachdem alle Teile (eine ausführliche Liste findet sich am Ende) vorhanden waren, konnte der Bau beginnen. Zuerst wurde die Rückwand des Gehäuses mit den notwendigen Bohrungen versehen
Von links nach rechts sieht man den USB-Anschluss, die vier Öffnungen für die Lautsprecherterminals, die Bohrung für den 220V-Netzschalter und die schon vorhandene Öffnung für den Kaltgerätestecker. Das rechte obere Loch für das Lautsprecherterminal wurde mit einem „normalen“ Bohrer gefertigt. Danach habe ich einen Stufenbohrer benutzt.
Fertig bestückt sieht das dann so aus
Für das Innenleben wurde zuerst ein „Plan“ auf Papier gezeichnet, in dem die verwendeten Komponenten eingezeichnet wurden, um den benötigten Platz und die Anordnung zu ermitteln. Eine erste „Stellprobe“ zeigte, dass alles passen wird
Am Boden wurden noch kleine Füße angebracht, die ein rutschen verhindern
Nachdem alle Teile verkabelt waren, erfolgte der erfolgreiche Probelauf
Der fertige Medienspieler sieht so aus
Als Software kommt die derzeit aktuelle Version von piCorePlayer (Version 9.2.0) zum Einsatz. Die notwendigen Einstellungen sind selbst erklärend (Soundkarte, IR-Fernbedienung, Zugang zum WLan etc.). Als Server dient weiterhin der vorhandene Logitech Media Server (läuft auf einem Raspberry 2B), die Musik ist auf dem NAS gespeichert.
Da der Raspberry Pi keinen Ein-/Ausschalter besitzt, versetzt ein Druck auf die Taste „Power“ der Fernbedienung diesen nur in den Standby. Um die Kosten hierfür abzuschätzen, habe ich das Gerät für eine Woche an ein Gerät zur Verbrauchserfassung gehängt. Das bildet die Nutzung ziemlich genau ab. Es wurde gemessen:
Die Kosten betragen somit rd. 2 Cent am Tag, 72 Cent im Monat und 8,70 EUR im Jahr. Ich glaube, dass ein DAB-Radio das nicht unterbieten wird…
Gesamtkosten: somit rd. 220 EUR. Hierzu kommt ggf. noch ein unter Linux „out-of-the-Box“ funktionierender WLan-Stick für ca. 25 EUR.
Als ich vor über 30 Jahren begann, meinen Keller als „Bastelkeller“ einzurichten, habe ich in einem Baumarkt eine Werkbank gekauft. Die gibt es heute noch. Ich meint im Laufe der Jahre ringsherum Unterschränke mit Arbeitsplatten aufstellen zu müssen. Obwohl ich schon immer gerne mit Holz gebastelt habe, schenkte ich der Erfordernis, Werkstücke auch bei der Bearbeitung sicher einzuspannen nie Beachtung.
Nachdem ich vor einigen Wochen aus praktischen Gründen meine Tischkreissäge (eine Art Multifunktionswerkzeug von Festool namens Basis Plus) verkauft habe, musste ich mich jetzt um eine neue Arbeitsmöglichkeit kümmern. Dabei habe ich Wert darauf gelegt, dass ich Werkstücke rechtwinklig zusägen kann und zur Bearbeitung sicher befestigen kann. Es wurde ein Werkbankaufsatz im Stil des Multifunktionstisches (MFT) von Festool. Ein „Werkbankaufsatz“, weil ich die Platte links und rechts auf die vorhandene Arbeitsplatte auflegen kann und bei Bedarf auf die Seite stellen kann.
Zur Stabilisierung wurde die Platte auf ein Aluprofil 40×40 Nut 8 geschraubt
Der originale MFT besteht aus einem Tischgestell, auf dem die Lochrasterplatte befestigt wird. Das Lochraster hat einen Abstand von 96 mm, also dem dreifachen einer 32er Systembohrung, welche man aus dem Möbelbau kennt. Der Durchmesser der Löcher beträgt 20 mm – im Gegensatz zu den 19 mm , die bei klassischen Hobelbänken verwendet werden. Es gibt mittlerweile eine Vielzahl von Zubehörteilen, die in diese Bohrungen passen. Ich habe einen Anschlag
Und Bench Dogs (auch Parf Dogs genannt, nach dem „Erfinder“ Peter Parfit )![]()
Durch die rechtwinklige Anordnung der Bohrungen ist immer gewährleistet, dass Schnitte mit angelegter Führungsschiene ebenfalls rechtwinklig werden
Durch ein versetzen der Bench Dogs um zwei Reihen kann auch ein exakter Schnitt im 45° Winkel gemacht werden
So sind Zuschnitte mit der Tauchsäge für Werkstücke bis ca. 55 cm Tiefe möglich. Die Breite wird bei mir durch die „Breite“ des Kellers bestimmt.
Außerdem habe ich jetzt die Möglichkeit, Werkstücke mit Führungsschienenzwingen aufzuspannen
Durch die Nuten des Aluprofils kann ich den Werkbankaufsatz mit Führungsschienenzwingen an der Arbeitsplatte festspannen und auch vorne Werkstücke spannen (wie mit einer Vorderzange)
Bezugsquellen bzw. Suchvorschläge: