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Angesichts steigender Benzinpreise hat die Bundesregierung ab dem 1. Mai 2026 für zwei Monate die Energiesteuersätze und damit verbunden indirekt die erhobene Mehrwertsteuer um insgesamt 17 Cent pro Liter Benzin gesenkt. Diese Maßnahme hat den Steuerzahler insgesamt ca. 1,6 Milliarden EUR „gekostet“.

Von der Senkung sind rd. 75% bei den tankenden Bürgern „angekommen“; der „Rest“ verschwand in den Taschen der Mineralölkonzerne – die haben sich auch nicht beschwert!

Nun wird die gleiche Maßnahme wiederholt – wohl mit dem gleichen Ergebnis…

Die Hauptpunkte der Kritik an dieser Maßnahme war die Tatsache, dass Menschen, die viel fahren und dabei viel Benzin verbrauchen übermäßig von der Ermäßigung profitieren. Wer mit dem Fahrrad zur Arbeit fährt (und die Umwelt schont) wird nicht entlastet. Wer schon wenig Geld hat, zahlt durch die gestiegenen Lebenshaltungskosten (die den gestiegenen Spritpreis wiederspiegeln aufgrund gestiegener Transportkosten) noch mehr von dem wenigen, was er hat – und wird nicht entlastet.

Nur mal so als Beispielrechnung, wie „stark“ der Tankrabatt entlastet:

  • der Weg zur Arbeit beträgt 60 km am Tag bei einem Verbrauch von rd. 6 Liter/km auf 100 km.
  • ergibt rd. 1.200 km im Monat bei einem Gesamtverbrauch von rd. 72 Liter Sprit.

Die „Entlastung“ macht also rd. 12,50 EUR im Monat aus. Ein Betrag, den die meisten Menschen wohl kaum im Portemonaie bemerken werden. Der „Staat“ bemerkt die 1,6 Milliarden EUR sehr wohl im Haushalt und wird sie wieder einsparen müssen.

Eine Maßnahme mit den falschen Empfängern und den falschen Auswirkungen! Steuergeld wird weiter in Wärme verwandelt und die Umwelt belastet. Aber diese Mal wird es ganz bestimmt funktionieren! Man muss nur daran glauben!

9-11-01: 25 Jahre später

Heute vor 25 Jahren sind zwei (von vier) entführten Flugzeugen in die beiden Türme des World Trade Centers gesteuert worden. Ich glaube, jeder Erwachsene wird noch genau wissen, wo er an diesem Tag war und was er zu diesem Zeitpunkt getan hat.

Wir sind am 1. September von Düsseldorf aus nach Kreta in Urlaub geflogen. Mit an Bord waren zwei große schwere Koffer, die wir den Eltern von Freunden bringen sollten. Wir begannen unseren Urlaub in Lentas und sind am 8. September nach Mariou gefahren, um die Koffer abzugeben.

Am Mittag des 11. September rief unsere Tochter an und fragte, ob wir Nachrichten gesehen hätten – hatten wir noch nicht. Im Aufenthaltsraum des Hotels in Paleochora lief der Fernseher und das griechische Fernsehen hatte die Bilder eines amerikanischen Senders übernommen. Da sah ich zum ersten Mal den brennenden Turm des WTC, den Einschlag des zweiten Flugzeuges und wie beide Türme einstürzten.

Ich habe wohl die ganze Nacht auf der Terrasse gesessen und die Neuigkeiten auf Spiegel.de, Zeit.de usw. verfolgt.

Wer das ganze noch einmal verfolgen möchte, dem sei die Dokumentation „September“ as Herz gelegt. Sie ist in der Mediathek der ARD abrufbar.

6. August 1945, 8:15 Ortszeit – Atombombe auf Hiroshima

Heute vor 80 Jahren wurde die erste von zwei Atombomben auf Japan abgeworfen. Gerade im Jahr 2025 in dem ein Land, welches Atomwaffen besitzt,  immer noch einen Angriffskrieg in Europa führt, sollte das Anlass sein, über den „Abschreckungswert“ solcher Waffen nachzudenken. Pazifismus hat eine neue Bedeutung bekommen, denn es stellt sich die Frage, ob sich ein angegriffenes Land lediglich durch Verhandlungen „verteidigen“ soll, oder ob es sich mit Waffengewalt des Aggressors erwehren soll.

Hier einige Links, die sich mit dem Thema beschäftigen:

Die Friedensglocke in Hiroshima wurde von der Firma Krupp (damals „Bochumer Verein„) gegossen. Nicht unbeteiligt an den Millionen Toten während dieses Krieges, hat man diese aus Gussstahl hergestellte Glocke der Stadt Hiroshima geschenkt.