Urlaubsansichten – Fanø

Mal wieder haben wir beschlossen, im Februar eine Woche auf der Insel Fanø zu verbringen. Nach einer entspannten Anreise haben wir heute einen ersten Spaziergang durch Sønderho und entlang der derzeit etwas vereisten Nordsee gemacht.

Soenderho_Schild

Soenderho_Strand

Soenderho_Strand_Duene

Wie man sehen kann: bestes Wetter, Sonnenschein und ganz viel einsamer Strand…

Urlaubsansichten – Rømø (Teil 2)

Heute möchte ich hier einge Eindrücke von der Insel einstellen, die wir in den letzten Tagen gewonnen haben. Wir haben uns vorgestern auf einen ca. 3 Stunden langen Rundweg gemacht, der uns von der westlichen Seite hinauf nach Rømø Kirkeby und zurück zu unserem Haus führte. Die süd-westliche Seite von Rømø wird überwiegend landwirtschaftlich genutzt. Hier weiden Kühe und die Wiesen werden für die Heu-Produktion genutzt. Von hier aus in Richtung Osten gesehen gibt es zwei große Waldgebiete (Vråby Plantage und Kirkeby Plantage), die unter Naturschutz stehen und mit gut gekennzeichneten Wanderwegen erschlossen sind. Wir sind durch die Vråby Plantage gewandert und haben den 18m hohen (!) Stagebjerg „bestiegen“, von dem man einen schönen Rundblick über den nördlichen Teil der Insel genießen kann. Nach einem kurzen Besuch der Kirche mit den Kommandeursteinen (Grabsteine verstorbener Kapitäne) gelangt man über den kombinierten Rad-/Fußgängerweg zurück nach Havneby.

Urlaubsansichten – Rømø (Teil 1)

Neben der Insel Fanø lockt die Insel Rømø externer Link, ebenfalls nahe der deutschen Grenze, mit ihrer Natur, den reichlich verfügbaren Ferienhäusern und als Bonus gegenüber Fanø mit einer kostenfreien Verbindung zum Festland. Während bei einem Aufenthalt auf Fanø für jede Überfahrt mit der Fähre 51 EUR fällig werden externer Link, kann man von Rømø aus eben den 15 km langen Damm überqueren und das jütländische Festland erkunden. Und dort gibt es vieles zu erkunden – aber zuerst möchte ich die Insel Rømø vorstellen. Weiterlesen

und nun: das Wetter

WetterwidgetZu Urlaubsvorbereitungen gehört es auch, sich über das Wetter am Urlaubsort zu informieren. Nun ja, so schlecht sind die Aussichten nicht – ich bin jedenfalls froh, aus dem Trott und Stress hier heruszukommen und für drei Wochen in Dänemark (Insel Rømø) ausspannen zu können. Über die weiteren Urlaubsvorbereitungen werde ich hier berichten. Schließlich muss noch für einen Internet-Zugang gesorgt werden, damit ich mit der Heimat in Verbindung bleiben kann, die Qualität des gekauften Reiseführers muss beurteilt werden usf.. Meine Erfahrungen und weitere Tipps gibt es hier in den nächsten Tagen. Zusammen mit weiteren Eindrücken aus den „hohen Norden“.

Urlaubsansichten – Fanø

Die dänische Insel Fanø war schon mehrfach Ziel eines Kurzurlaubes. Leider (?) immer im frühen Frühjahr – also Anfang Februar – und nie im Sommer, aber wer weiß was mir nicht entgangen ist. Auf Fanø ist es üblich, die Unterkunft in einem gemieteten Haus zu nehmen. Dementsprechend sind die Sommerorte auch mit Ferienhäusern „zugepflastert“. Aber keine Angst: wer in Bochum oder Dortmund keine Platzangst bekommt, wird diese auch auf Fanø nicht bekommen (zumindest im Frühjahr, wenn es etwas beschaulicher zugeht). 1000 qm Grundstück mit einem Haus in der Mitte darauf sind wohl immer noch mehr, als die meisten hier ihr eigen nennen können… Fanø hat 4 „Orte“: den „Hauptort“ Fanø, den „alten“ Ort Sønderho und die Badeorte Rindby und Fanø Vesterhavsbad. Während sich das Leben in Fanø konzentriert (hier sind die Geschäfte) und Rindby und Fanø Vesterhavsbad im Frühjahr ruhigen Gewissens als „tot“ bezeichnet werden können, hat sich Sønderho mit seinen Reet-gedeckten Fanø-Häusern einen gewissen Charme bewahrt. Hier oben sind am Strand kaum Leute anzutreffen, die meisten Ferienhäuser sind leer und der Kaufmann hat nicht viel zu tun.

Fanø ist ca. 55 qkm groß – wir haben im Jahr 2007 eigentlich die westliche Seite der Insel komplett abgewandert; bei einer 16 km langen Insel kein großes Problem. Sehr schön zu sehen ist an vielen Stellen die Entstehung der Insel: aus angeschwemmtem Sand wird eine Sandbank, auf der sich niedere Gräser ansiedeln. Mit dem Wachstum der Sandbank entstehen die ersten Dünen, in deren Schutz dann die Heidelandschaft mit den Tümpeln und niedrigen Kiefern. Fanø ist auf jeden Fall für Naturliebhaber im Frühjahr ein Tipp! Den Wind um die Nase pfeifen lassen und eine geruhsame Woche in Dänemark verbringen – das weckt Lebensgeister bis zum Frühlingsbeginn!

Anreise: Mit dem eigenen PKW ist Fanø aus dem Ruhrgebiet an einem Vormittag gut zu erreichen. Knapp 680 km auf gut ausgebauten Straßen in Deutschland und Dänemark machen die Anfahrt zu einem entspannten Erlebnis. Die kurze Fährüberfahrt von Esbjerg nach Fanø rundet das Anreiseerlebnis ab. Falls man nicht im Elbtunnel oder davor im Stau gestanden hat, sollte man die Strecke in ca. 7 Stunden zurücklegen können.

Unterkunft: Wie bereits eingangs geschildert, wohnt man auf Fanø in einem dänischen Ferienhaus. Die gibt es in allen Komfort- und Preisklassen. Also kann man für eine Woche je nach Saison und Komfort im Haus zwischen 250 EUR und 1.250 EUR ausgeben! Wobei sich der Höchstpreis relativiert, wenn man einen Whirlpool, Sauna, Solarium und ggf. ein Schwimmbad benötigt. Nette Häuser zu vernünftigen Preisen kann man(n) z.B. beim Fanø Specialisten mieten. Vorteilhaft ist, dass viele Häuser, die der Fanø Specialist anbietet, in Sønderho liegen.

Verpflegung: Entgegen der oft gehörten Behauptung ist ein Urlaub in Dänemark nicht zwangsläufig teuer. O.K. wenn es jeden Abend eine Flasche Rum sein soll und erlesene Speisen – dann wird es teuer… Wir haben sogar einige Kästen Bier gekauft und in einer Woche täglich beim „Dagly Brugsen“ eingekauft. Wenn man Preise vergleicht (Sonderangebote nutzt!) und etwas bewusst einkauft, kann man auch in Dänemark ganz gut über die Runden kommen. Ärgerlich (mal wieder), dass die Dänen an der Krone festhalten. Nachvollziehbar, dass die Dänen Angst vor einem „Teuro“ haben.

Aktivitäten: Wandern auf der Insel, Besuch des Schwimmbades in Rindby, Besuch der Kirche in Sønderho. Als besonderer Tipp: Besuch der Fuglekoje, eine restaurierte Anlage, in der man sehen kann, wie bis in unser Jahrhundert Wildenten gefangen wurden. Zur Vorbereitung empfiehlt sich eine Recherche im Web. Ein guter Ausgangspunkt (auch mit vielen Links): die Seiten der Wikipedia.

Kosten: Neben der Miete für das Haus und den Fahrtkosten fallen kaum höhere Kosten als hier in Deutschland an. Wir zahlten für eine Woche 320 EUR in diesem Haus externer Link.

Fazit: Fanø, eine faszinierende Insel in der Nordsee vor der Küste Dänemarks. Wegen der kurzen Anfahrt und der vielfältigen Aktivitäten eine Empfehlung für mindestens einen Kurzurlaub. Wer Fanø im Sommer besucht hat, kann sich ja hier einmal melden.

Der breite Sandstrand von SønderhoPfahlmuscheln am StrandDirekt am Strand: die schönen DünenUnd hinter den Dünen die HeidelandschaftHeidelandschaftEin altes Fanikker-hausUnd das meistfotografierte Gartentor: eine alte GallionsfigurTeil der Fuglekoje in Sønderho