Bulgur-Salat

Soll es einmal fleischlos sein? Oder soll es mal eine Abwechslung bei den Beilagen sein?

Ich habe heute einen lauwarmen Bulgur-Salat zubereitet, in dem Zwiebeln, Knoblauch, zwei Chilis, Cherrytomaten und ein Rest getrocknete Tomaten in Öl waren. Gewürzt habe ich mit Ras-El-Hanout.. Der Salat kann auch gut für eine Resteverwertung genutzt werden…

Grundrezept für 2 Personen als Hauptmahlzeit oder 4 Personen als Beilage:

  • 1 Kaffepot (ca. 250 gr.) Bulgur
  • die 1 1/2-fache Menge Wasser

Den Bulgur in einen Topf geben, ggf. salzen oder etwas Gemüsebrühepulver dazugeben. Das Wasser aufgießen und alles auf höchster Stufe zum kochen bringen. Jetzt den Topf abdecken und den Herd auf kleinste Stufe stellen. Nach 20 Minuten sollte der Bulgur ausgequollen sein.

In der Zwischenzeit die übrigen Zutaten (nach Gusto oder Vorrat im Kühlschrank) zubereiten:

  • 1-2 kleine Zwiebeln fein gehackt
  • 1-X Knoblauchzehen fein gekackt
  • Tomaten geviertelt
  • Paprika in kleine Würfel geschnitten
  • Zucchini in kleine Würfel geschnitten
  • oder, oder, oder

Die Zutaten in Olivenöl anschwitzen und den gequollenen Bulgur dazugeben. Alles gut vermischen und würzen. Dazu eignen sich Ras-El-Hanout, Curry oder einfach nur Salz&Pfeffer. Oder exotisch frische Minze oder Koriander oder Nar-Exsili (Granatapfelsirup) oder Sesamöl von gerösteten Sesamkörnern. Dazu passt auch gut eine Joghurt-Sauce mit Knoblauch oder frischer Minze!

HDR mit macrofusion

Nach meinen Ausflügen in die Anwendung von CombineZP und dem stacken von Makroaufnahmen hat mich die Bildbearbeitung wieder so interessiert, dass ich in meinem digitalen Fotoschatz nach anderen Anwendungsmöglichkeiten gesucht habe. Dabei fielen mir Aufnahmen (Belichtungsreihen, angefertigt mit einer Samsung NV8) eines Sonnenuntergangs auf der Insel Föhr aus dem Jahr 2010 „In die Hand“, die ich mit macrofusion (unter Linux Mint) zu einem HDR-Bild verarbeitet habe. Ich finde das Ergebnis so gelungen, dass ich gleiches demnächst mit meiner Olympus versuchen werde.

HDR-Bild, angefertigt mit macrofusion unter Linux Mint

Makroaufnahmen stacken mit CombineZP

Wie im vorigen Beitrag beschrieben, habe ich mich in den letzten Tagen mit meinem neuen Objektiv und der Möglichkeit, Makro-Aufnahmen zu machen, beschäftigt. Hier mal drei Fotos, die eindrucksvoll beweisen, was mit entsprechender Software möglich ist.

Im ersten Foto liegt der Fokuspunkt auf der linken Münze:

Fokus auf der linken Münze

Jetzt liegt der Fokus auf der rechten Münze

Fokus auf der rechten Münze

Der Abstand der Münzen zueinander beträgt etwa 2/3 des Durchmessers eines 2-Euro-Stückes, also ca. 2cm. Nun habe ich mit der Focus-Bracketing-Funktion der OM-D E-M10 MKII 5 Fotos gemacht, die mit einem Abstand (Fokusunterschied)  von „2“ angefertigt wurden. Die Kamera lag auf dem Tisch auf, die passende Höhe wurde durch untergelegtes Papier „eingestellt“. Der Fokus lag auf der linken Münze, die Kamera lässt den Fokus nach hinten wandern. Die JPEGs wurde in CombineZP geladen und zu einem Stack verrrechnet. Dabei wurde die Standardeinstellungen verwendet. Nach dem stacken wurde das Bild in CombineZP beschnitten:

Das Ergebnis

Objektiv: Olympus 12-50 1:3.5-6.3 Macro [Update]

Um mal wieder Macro-Aufnahmen machen zu können, habe ich mir das Angebot an mFT-Objektiven angesehen und mich entschlossen, nach einem Olympus M.Zuiko Digital 12-50 1:3.5-6.3 zu suchen. Eine 30mm Festbrennweite mit Maco-Funktion wäre auch noch in die engere Wahl gekommen, hätte aber bei den vorhandenen Objektiven (25/1.8, 45/1.8, 12-42 Pancake und Panasonic 35-100) zu viele Überschneidungen gebracht. Also sollte es das 12-50 werden, welches zwar recht lichtschwach ist, aber als „Schönwetterlinse“ auch für die Fototour geeignet ist.

Nachdem ich nun einige Tage mit dem Objektiv „gespielt“ habe, kam mir heute ein lohnenswertes Motiv auf dem Balkon vor die Linse

OM-D E-M10 MKII, Olympus 12-50 bei f6.0, 1/10, ISO 200. Bild auf 1200×900 px skaliert.

Neben dem recht ansehnlichen Bokeh gefällt mir die wirklich gute Auflösung

100% Crop aus dem obigen Bild auf 1200px in der Breite skaliert

Abgesehen vom „störenden“ Katzennetz (aber wo hätte der Insekt sonst landen sollen?), wäre hier eine gestacktes Macro natürlich noch eindrucksvoller geworden. Versuche mit Focus-Stacking (DOF) habe ich schon gemacht, aber da braucht es noch etwas an Übung mit dem fotographieren und der Software…

Und weil es mir keine Ruhe ließ, habe ich mich heute noch einmal an einem Stack versucht. Er besteht aus 15 Einzelaufnahmen, die mit der Funktion „Focus Bracketing“ im Macro-Modus des Objektivs mit einer Schrittweite von „2“ angefertigt wurden. Als Software habe ich CombineZP in einer (virtuellen) Windows-Maschine benutzt. Die Bilder wurden vor dem stacken nicht verkleinert oder bearbeitet. Das Ergebnis wurde in CombineZP beschnitten.

Stack aus 15 Fotos

Als ungeübter Betrachter würden mich evtl. an den etwas weichen Kanten stören; es fehtl etwas an „Knackigkeit“, ansonsten „schick“.

Zoodels – Nudeln aus Zucchini

Es müssen ja nicht immer klassische Nudeln aus Hartweizengrieß sein. „Nudeln“ mit Ei kommen bei uns schon lange nicht mehr auf den Tisch – wir bevorzugen Pasta aus Hartweizengrieß ohne weitere Zutaten. Gerne auch in der Vollkorn-Version.

Schon länger hatte ich mit einem „Spirelli“ geliebäugelt, einem dieser Küchengeräte, die man nicht unbedingt benötigt (es gibt schließlich scharfe Messer!), die aber nach dem Kauf auch ausprobiert werden wollen. Hier also meine Art von Zoodels, die im Prinzip auf der Idee von „Spaghetti Aglio, Olio con Peperoncini“ basiert:

  • 2 Zucchini (reichen für 2 gute Portionen)
  • 3-4 Knoblauchzehen (nach Geschmack auch mehr, weniger oder keine)
  • 1-2 Chilis (nach Geschmack)
  • 1 Pack Feta (bitte nicht den billigen „Hirtenkäse“, sondern Feta aus Schaf- bzw. Ziegenmilch)
  • gutes Olivenöl,
  • Salz
  • Kräuter nach belieben (Petersilie, Oregano, wer mag Koriander)
  • ggf. Salz und Pfeffer

Die Zucchini werden gewaschen, abgetrocknet und mit dem Spiralschneider zu dünnen Streifen verarbeitet. Dann salzen und mindestens 30 Minuten ziehen lassen, damit das Wasser entzogen wird

in Streifen geschnittene Zucchini

Nun werden der Knoblauch, die Chilis und die Kräuter zerkleinert

Knobi, Chili und Kräuter

Der Feta wird mit einer Gabel zerbröselt

Feta zerbröselt

Nun werden die Zoodels in einem Sieb gut ausgedrückt. Man kann sie auch in ein Küchentuch geben und vorsichtig „auswringen“. In einer Pfanne wird eine gute Menge Olivenöl erhitzt und der Knobi und die Chili werden etwas angeschwitzt. Dann kommen die Zoodels dazu und werden ebenfalls bei etwas höherer Hitze angeschwitzt. Da sie noch „Biss“ haben sollen, geht das recht schnell. Nun kommt der Feta dazu. War der kein Hirtenkäse aus Kuhmilch in Salzlake, sollte er recht schnell in einen flüssigen Zustand übergehen und sich mit dem restlichen Wasser aus den Zucchinis zu einer sämigen Sauce verbinden. Nun nach belieben mit Salz (vorsichtig!), Pfeffer und anderen Gewürzen abschmecken. Bei mir war es noch eine Prise Ras-El-Hanout, gesalzen habe ich nicht mehr, da die Masse durch den Feta und das Salz zum „entsaften“ schon ziemlich ausgewogen schmeckte. Und schon kann serviert werden!

Zoodels mit Hähnchenbrust

Bei uns waren die Zoodels Beilage zu einer Kikok-Hähnchenbrust, welche nur mit meinem Standard-Gewürz für Hänchen bepudert war.

Fazit: Es schnelles leckeres Gemüsegericht, welches mir sehr gut geschmeckt hat. Den Schneider werde ich auch noch mit anderen Gemüsen und zu anderen Anlässen ausprobieren.

Osterrummel

Die „Osterkirmes“ auf dem Bochumer Kirmesplatz hat eine lange Tradition. Leider zieht sie nicht mehr genügend Besucher an, um eine größere Zahl von Fahrgeschäften nach Bochum zu locken. So bleibt es auch in diesem Jahr bei der Raupe, dem Break Dance, dem Autoscooter, dem Gesiterhaus und einigen Buden mit Wurst oder Süßigkeiten. Auch das Wetter war am heutigen Ostermontag nicht so pralle. Aber einige Fotos habe ich trotzdem geschossen.

Olympus OM-D E-M10 MKII, Olympus 12-42EZ @ 21mm, f18, 1/20, ISO 200

Olympus OM-D E-M10 MKII, Olympus 12-42EZ @14mm, f6.3, 1/200, ISO 200

Olympus OM-D E-M10MKII, Olympus 45/1.8, f18,0, 1/125, ISO 500

„…selbst über die Preisgabe und Verwendung seiner persönlichen Daten zu bestimmen.“

Zur Zeit ist der Aufschrei um die 50 Millionen „abgegriffenen externer Link“ Datensätze bei Facebook sehr groß. Da muss sich Mark Zuckerberg bei „seinen“ Usern entschuldigen, Politiker fordern Erklärungen und Kommentatoren schreiben Sätze wie „#deletefacebook ist keine Lösung, weil Oma und Opa da sind externer Link.“ Auch Irokese Sascha Lobo schreibt in einer Kolumne auf spiegelonline davon, dass Facebook ein „soziales“ Netzwerk sei. Nein, Facebook ist eine Sammlung von personenbezogenen Daten, die gutgläubige Schafe diesem „Netzwerk“ anvertraut haben! Sie alle haben „geahnt“, dass die Daten bei Facebook gespeichert werden. Aber alle haben ihre Augen fest verschlossen, die Daumen fest gedrückt und gehofft: „es wird schon nichts mit meinen Daten passieren!“

Was in der Welt der Apps und Netzwerke „nichts“ kostet, kostet mindestens die persönlichen Daten! Und damit kommen wir zum Titel dieses Beitrages. Er stammt aus der Urteilsbegründung des Bundesverfassungsgerichts zum Volkszählungsurteil aus dem Jahr 1983 (!!!). Da sich die Kernsätze der Begründung so schön lesen, zitiere ich sie hier noch einmal ganz:

„Mit dem Recht auf informationelle Selbstbestimmung wären eine Gesellschaftsordnung und eine diese ermöglichende Rechtsordnung nicht vereinbar, in der Bürger nicht mehr wissen können, wer was wann und bei welcher Gelegenheit über sie weiß. Wer unsicher ist, ob abweichende Verhaltensweisen jederzeit notiert und als Information dauerhaft gespeichert, verwendet oder weitergegeben werden, wird versuchen, nicht durch solche Verhaltensweisen aufzufallen. […] Dies würde nicht nur die individuellen Entfaltungschancen des Einzelnen beeinträchtigen, sondern auch das Gemeinwohl, weil Selbstbestimmung eine elementare Funktionsbedingung eines auf Handlungsfähigkeit und Mitwirkungsfähigkeit seiner Bürger begründeten freiheitlichen demokratischen Gemeinwesens ist. Hieraus folgt: Freie Entfaltung der Persönlichkeit setzt unter den modernen Bedingungen der Datenverarbeitung den Schutz des Einzelnen gegen unbegrenzte Erhebung, Speicherung, Verwendung und Weitergabe seiner persönlichen Daten voraus. Dieser Schutz ist daher von dem Grundrecht des Art. 2 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 GG umfasst. Das Grundrecht gewährleistet insoweit die Befugnis des Einzelnen, grundsätzlich selbst über die Preisgabe und Verwendung seiner persönlichen Daten zu bestimmen.“

Die „Unkenrufe“ der Verweigerer wurden ignoriert, auch jetzt noch… Träumt den Traum eines „Sozialen Netzwerks“ weiter – irgendwann werden alle Schafe erkennen, dass man das, was man in das Netz gestellt hat, nicht mehr zurückholen kann. Und von Herrn Zuckerberg schon gar nicht!

Am Ersten Weihnachtstag 2013 hat  Edward Snowden eine „Weihnachtsansprache“ gehalten, die im Internet (sic!) verfügbar ist:

„Ein heute geborenes Kind wird nicht mehr wissen, was Privatleben ist. Es wird nicht mehr wissen, was ein Moment Privatsphäre bedeutet, einen Gedanken zu haben, der weder aufgenommen wurde, noch analysiert. Das ist ein Problem, denn das Privatleben ist wichtig, das Privatleben hilft uns zu bestimmen, wer wir sind und wer wir sein wollen.“

Facebook trägt dazu bei…

Gehrungsanschlag für die Basis plus

Mit dem Tausch des Zugsägemoduls gegen das neue CMS TS55 ist natürlich die sehr praktische Funktion der Zugsäge entfallen. Leider sind die Winkelanschläge des alten Basis-Systems nicht geeignet, als „Schiebeanschläge“ genutzt zu werden. Entweder sind sie zu fest geklemmt, oder sie wackel wie der berühmte Lämmerschwanz, wenn sie in der Führung geschoben werden. Also musste eine neue Lösung her.

Von der amerikanische Firma INCRA gibt es Gehrungsanschläge, welche als (präziserer) Ersatz für amerikanische Tischkreissägen gedacht sind. In Deutschland werden INCRA-Produkte von Dieter Schmid in Berlin vertrieben. Dort kann man auch eine Profilschiene („T-Nut Schiene„) mit dem Namen „Miter Track“ kaufen, in der die Anschläge geführt werden können. Ich habe in eine Siebdruckplatte (Maße ca. 690 mm lang und 150 mm breit) eine solche Schiene eingelassen.

Miter Track eingelassen

Miter Track eingelassen

Die Siebdruckplatte liegt auf der umlaufenden Vertiefung der Basis auf und wurde dazu entsprechend abgefräst. Die Oberkante der Platte und die Oberkante der Basis sind jetzt auf einer Höhe. Die Verbindung zur Basis bildet eine im rechten Winkel untergeschraubte Siebdruckplatte, die mit zwei M8-Schrauben und zwei Sterngriffmuttern an der Basis befestigt wird.

Die Platte wird mit zwei M8-Schrauben in der umlaufenden Nute der Basis geklemmt

Die Platte wird mit zwei M8-Schrauben in der umlaufenden Nute der Basis geklemmt

Heute brachte der freundliche Paketbote ein chinesisches Miter Gauge (Gehrungsanschlag). Sofern lieferbar, kann es auch über Amazon bezogen werden. Ich habe es über ebay erstanden. Wer Wert auf „INCRA-Qualität“ legt kann das „Original“ ebenfalls bei Dieter Schmid erwerben

Der Gehrunsanschlag

Der Gehrunsanschlag

An den verstellbaren Halterungen lässt sich auch die Festo Anschlagschiene befestigen!

Festo Anschlag am Gehrungsanschlag

Festo Anschlag am Gehrungsanschlag

Eine Kontrolle mit dem Winkel ergab, dass der Gehrunsanschlag im perfekten 90°-Winkel zum Sägeblatt steht. Eine Nachjustierung war nicht notwendig. Erste Schnitte verliefen zu meiner „vollsten Zufriedenheit“!