Arm und “ganz” arm…

Mein Lieblings-Urlaubsland Griechenland taumelt nun schon seit geraumer Zeit dem Staatsbankrott entgegen. Die “Troika” fordert harte Einschnitte, die unter dem Begriff “sparen” laufen: Steuererhöhungen, Verkauf von Staatsbesitz, “Privatisierung” bisher stattlicher Firmen usw.. Nachdem heute eine Liste der größten Steuerschuldner veröffentlicht wurde , die ihr Vermögen bereits in das Ausland geschafft haben oder eh nicht mehr ihre Steuerschulden bezahlen werden, las ich im Griechenland-Blog , wie die Regierung in diesem Jahr die Einkommenssteuer für 2011 festsetzen wird. Mich graut nur noch… Ein krankes System, welches von fiktiven Einkünften ausgeht, um die Einkommenssteuer festzusetzen. Aber der einfachste Weg, um an die Knete der Bürger zu kommen. Ich frage mich nur: “Wenn den Leuten das (wahrscheinlich nicht vorhandene Geld) aus der Tasche gezogen wird, wie können dann noch die wohl immer noch erforderlichen Fakelakis im Krankenhaus etc. bezahlt werden?” Die werden ja wohl jetzt noch wichtiger als bisher! Und: NEIN, ich heiße dieses “Briefchen unter dem Tisch durchreichen” nicht gut, habe aber in den letzten Jahren erkannt, dass man sich nur damit Leitungen “erkaufen” kann, die einem sonst nicht gegeben werden – eben z.B. eine Behandlung im Krankenhaus.

Ich überlege, ob ich in diesem Jahr Urlaub auf Kreta machen werde, um dort etwas (mehr) von meinem Geldes zu lassen – mal sehen. Anfang Mai ist zwar noch nicht die ideale Reisezeit, aber wahrscheinlich schon besser als hier bei uns…

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Zerrupftes Schwein – Pulled Pork vom Gasgrill

Seit diesem Sommer bin ich ja glücklicher Besitzer eines Outdoorchef Gasgrills Brisbane 4B . Dabei habe ich mich bei der Anschaffung nicht für die “runde” Ausführung (die mit dem genialen Trichtersystem), sondern für die “klassische “BBQ-Version” mit vier Brennern (ca. 13,2 KW Gesamtleistung!), Haube (sowieso!!) und Grillrosten aus Guss entschieden. Nach einigen leckeren Gerichten, die ich seitdem auf dem Grill zubereitet habe, sollte es zu Silvester etwas besonderes sein: Pulled Pork! Das ist ein mehr oder minder großes Stück Schweinenacken oder Schweineschulter, welches lange bei niedriger Temperatur zubereitet wird (“low&slow”).

Am Donnerstag habe ich zwei schöne Nackenstücke vom Metzger meines Vertrauens abgeholt, die schon ausgelöst waren. Zwei Stücke Nacken, die mit Knochen ca. 5,6 Kg gewogen haben. Das genaue Gewicht ohne Knochen war bei beiden Stücken wegen des Anzeigebereichs der Küchenwaage leider nicht feststellbar, da diese nur bis 2kg misst ;-)

Beide Stücke wurden klassisch mit Kühne Senf „Dijon scharf“ eingerieben und mit Magic Dust, einer Standard-Gewürzmischung, gewürzt. Danach durften sie 24 Stunden im Kühlschrank ruhen. Dann wurde der Grill gesäubert und vorbereitet (nur noch zwei Roste im Grill, für die Wasserschale unter dem Fleisch wurden die Fettabweisen entfernt). Die Wasserschale wurde mit ca. 1,5 Ltr. Wasser befüllt. Die beiden Fleischstücke wurden zu Beginn mit einer Räucherbox voll Mesquite-Holz geräuchert. Die Räucherbox mit den Chips wurde für 2 Stunden in kaltes Wasser gestellt. Um den Rauch zu entwickeln wurde sie auf dem Fettabweiser direkt über dem linken Brenner positioniert.

Gestartet wurde die Aktion um 22:15 Uhr am Freitag, dem 30.12.2011… Nachdem sich die Kerntemperatur (KT) des Fleisches erwartungsgemäß in den ersten Stunden schnell der Grilltemperatur (GT) von ca. 110°C näherte, begann ab 8:00 Uhr die Phase, in der die Kerntemperatur nur noch langsame steigt. Stündlich waren jetzt nur noch ein bis zwei Grad Zunahme zu verzeichnen. Der genaue Verlauf ergibt sich aus diesem Diagramm:

 

Um 18:00 Uhr -also nach fast 20 Stunden!!- wurde die Aktion bei einer Kerntemperatur von 92°C beendet, um dem Fleisch noch eine Stunde Ruhe zu gönnen. Dazu wurden die beiden Stücke in Alufolie eingewickelt und in einer Kühlbox mit Wasserflaschen voll heißem Wasser warmgehalten. Anschließend konnte das Fleisch mit zwei Gabeln “zerrupft” werden (daher Pulled Pork) und wurde auf Brötchen mit selbstgemachtem Krautsalat und verschiedenen Soßen verspeist. Hier noch ein Bild des “gerupften” Fleisches:

Die übliche Ungläubigkeit der Gäste (“Wie, 20 Stunden gegrillt?”) wurde von “Boah – Lecker!” abgelöst… Ich habe mich darüber sehr gefreut; die “Arbeit” hat sich gelohnt – eine Leckerei, die bestimmt wiederholt wird. Und: auch wenn es auf dem Foto nicht so aussieht: das Fleisch war sehr saftig!

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Wo bleiben die Anständigen?

fragt Jakob Augstein in seiner heutigen Kolumne  in Spiegel online… Nun, lieber Herr Augstein, Sie stellen richtig fest, dass die Politik nach der “Ergreifung” der rechtsextremistischen Täter sehr schnell begriffen hat, dass da wohl in der Vergangenheit etwas schief gelaufen ist. Herr Lammert entschuldigt sich bei den Angehörigen der Ermordeten, Frau Merkel hat auch erkannt, das es einer verstärkten Beschäftigung mit solchen Leuten bedarf. Auch Herr Ziecke, Chef des Bundeskriminalamtes kann uns erhellend mitteilen, dass die Täter sich “völlig atypisch” verhalten haben  – sie haben nämlich keine Bekennerbriefe verschickt. Wäre ja auch zu einfach gewesen, wenn man so einen Anhaltspunkt für die Verfolgung der Täter gehabt hätte.

Die Schlussfolgerung, dass sich das sich das “Erschrecken” der Bevölkerung in Grenzen hält, kann ich nachvollziehen. Das wird aber wohl auch daran liegen, dass die Justiz seit Jahren wesentlich mehr Energie darauf verwendet, diejenigen mit allen Mitteln zu verfolgen, die auf diese braune Brut aufmerksam gemacht haben. Einige Beispiele listet die Süddeutsche Zeitung auf , und im Februar dieses Jahres wurde offensichtlich mehr Energie darauf verwendet, die Gegner eine Aufmarsches von Neonazis in Dresden einer groß angelegten Handy-Rasterfahndung zu unterziehen , als dem Treiben der Neonazis die notwendige Aufmerksamkeit zu schenken.

Sorry Herr Augstein, etwas mehr Recherche hätte Ihrer Kolumne gut getan. Es ist wohl eher so, dass “der Staat” die Prioritäten etwas falsch gesetzt hat, wo die wirklichen Feinde zu suchen sind.

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Herbststimmung

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“Kapitalismus in der Reichtumsfalle” [Update]

unter diesem Titel schildert Wolfgang Uchatius  in der Zeit online (aus seiner Sicht) das Problem des heutigen Kapitalismus. (Staats)Schulden, die die Konjunktur ankurbeln sollen, Produktionsmethoden, die die Umwelt zerstören und Menschen, die trotzdem hungern… Ein ziemlich kritischer Artikel, der mit der Aussicht

“Die Not der Massen hat er gelindert, an eine Revolution von unten ist kaum zu denken. An einen neuen Systementwurf von oben sehr wohl.”

etwas zu kurz greift!

Unsere Regierung (und wohl fast alle im Bundestag vertretenen Parteien) halten an  diesem überkommenen System fest! Es geht um die “alternativlose” Rettung von Banken, es geht darum, durch “sparen” (was eigentlich eine Kürzung von Ausgaben zu Lasten derer ist, die eh schon nichts mehr haben)  darum “Haushalte” zu sanieren, die prinzipiell schon hoffnungslos überschuldet sind! Da werden in Griechenland und Italien “Regierungen” installiert, die demokratisch nicht legitimiert sind und deren einzige Aufgabe darin besteht, “Sparauflagen” zu erfüllen, die sicherstellen sollen, dass die Banken ihren Anteil (Zins, Zinseszins…) erhalten. Herr Ackermann & Co haben die Macht übernommen; einen “neuen Systementwurf von oben” kann ich nicht erkennen.

[Update] Ich möchte dann noch einen Link einzufügen: Mario Monti, der neue italienische Ministerpräsident ist im Nebenjob Berater bei Goldman Sachs .

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Engagement bewerten!

Das Projektbüro Deutscher Engagementpreis  führt auf seiner Website den Wettbewerb um den Deutschen Engagementpreis durch:

Um zu zeigen, wie viele Menschen sich auf unterschiedlichste Weise einsetzen, ehrt der Deutsche Engagementpreis jährlich Projekte in den Kategorien Dritter Sektor, Einzelperson, Wirtschaft, Politik & Verwaltung sowie 2011 in der Schwerpunktkategorie Engagement von Älteren. Die Gewinner der einzelnen Kategorien werden von einer hochkarätig besetzten Jury gewählt. Aus einer Vorauswahl von ca. 20 Projekten können die Bürger schließlich selbst per Online-Voting über den Sieger des mit 10.000 Euro dotierten Publikumspreises entscheiden.

Neben dem Cellisten Thomas Beckmann (Gemeinsam gegen Kälte e.V.), einem Hospiz und verschiedenen Organisationen, die sich um kranke, behinderte Menschen kümmern, ist auch Abgeordnetenwatch unter den 20 ausgewählten Projekten. Schaut doch einmal rein und gebt Eure Stimme für ein Projekt ab, dass Euch sinnvoll erscheint. Den Preis von 10.000 Euro können bestimmt alle dieser Organisationen gut gebrauchen.

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Von dem Märchen “Haircut”=”Verringerung der Schulden”

Die Presse verbreitet fleißig die Mär, der “Schuldenschnitt” um 50% würde die griechischen Schulden von über 300 Milliarden Euro halbieren. So legt es der gesunde Menschenverstand nahe, wenn man davon überall liest. Jens Berger hat auf den Nachdenkseiten eine ganz andere Rechnung aufgemacht :

Wenn man in diesen Tagen die Zeitungen aufschlägt, stößt man immer wieder auf die Aussage, die EU-Regierungschefs hätten beim Gipfel einen 50%-Schuldenschnitt für Griechenland beschlossen. Dies ist jedoch gleich in vielfacher Hinsicht falsch. Es wurde vielmehr gar kein Schuldenschnitt – in welcher Höhe auch immer – beschlossen, sondern lediglich angekündigt, dass man die Banken und Versicherungen zu Verhandlungen einlädt, an deren Ende ein Anleihentausch stattfinden soll, bei dem die Institute auf freiwilliger Basis ihre Griechenlandanleihen gegen andere Anleihen eintauschen können.

Tja, irgendwie hatte ich auch nicht daran geglaubt, dass dem griechischen Volk wirklich 50% seiner Schilden erlassen werden. Es kann offensichtlich noch einiges an Geld aus dem Rettungsfond und Griechenland herausgepresst werden… Und das Spekulanten den Rettungsfond “sprengen” könnten kann man auch schon im Spiegel nachlesen .

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Von Nullen, Hebeln und einem Haarschnitt

Nachdem auf dem gestrigen EU-Gipfel beschlossen wurde, dass der “Stabilitätsmechanismus” EFSF mit Finanzmitteln von über 400 Milliarden Euro ausgestattet wird, zusätzlich noch einen “Hebel” ansetzen darf und sich “die Banken” mit einem 50%igem “Haircut” an der Rettung Griechenlands beteiligen, beginnt heute das Nachdenken über diesen Beschluss der Regierungschefs.

Fakt ist, dass die vorgesehenen Mittel nicht komplett zur Verfügung stehen, weil schon vorher einiges für andere notleidende Staaten abgezweigt werden muss. Das Instrument des “Hebels” wird von etlichen Kommentatoren kritisch gesehen, weil damit ähnliche Mittel angewendet werden, die den “Casino-Kapitalismus” der Banken als “unfein” vorgeworfen wurden (u.a. hier nachzulesen ). Der Schuldenschnitt (=Verzicht der Gläubiger auf einen Teil ihrer Forderungen=Haircut) wird auch die griechischen Banken und die Sozialversicherungen in einem nicht unerheblichen Maß treffen, die dann mit neuen Finanzmitteln “gestützt” werden müssen (u.a. hier nachzulesen ). Und zu guter letzt werden all diese Finanzmittel natürlich mit neuen Krediten finanziert, da (auch) die Bundesrepublik in diesem Jahr (wie Jahrzehnte davor) keinen ausgeglichenen Haushalt beschlossen hat, sondern die Netto-Kreditaufnahme nochmals erhöht hat.

Es werden nicht nur neue Kredit aufgenommen, nein, es werden auch keine Kredite mit Krediten “bezahlt”, sondern wir nehmen schon Kredite auf, um die Zinsen (und den Zinseszins) von Krediten zu bezahlen, die vor Jahren (Jahrzehnten?) bei den Banken aufgenommen wurden. Ob im Fall Griechenlands “gutes Geld schlechtem Geld” hinterher geworfen wird, ist nicht die entscheidende Frage! Die entscheidende Frage ist, wie lange die von uns gewählten Politiker das Spiel des Schaffen von Geldes aus dem Nichts noch unterstützen wollen!

Die Schulden des Einen sind das Guthaben des Anderen! Diese einfache Wahrheit kommt unseren Volksvertretern wohl nicht in den Sinn (oder wird verdrängt), wenn es darum geht, Wohltaten an das Volk (also uns!) zu verteilen, die eigentlich nicht finanzierbar sind. Weil den Wohltaten keine Einnahmen gegenüberstehen, die sie finanzieren! Deshalb kann man diese Wohltaten auch nicht verteilen…

Sparen ist angesagt – unsere “Volksvertreter” sparen an den Sozialausgaben  und beglücken diejenigen, die schon “genug” haben mit weiteren Wohltaten. Wie in Griechenland “gespart” wird kann man ja auch sehen: Sondersteuer hier, Spritsteuer anheben da, Gehälter und Renten kürzen dort. Und in den einschlägigen Foren jubelt man noch, dass es ja nicht sein kann, dass der griechische Lokführer im Monat 3 oder 4.000 Euro “verdient” und die “faulen Griechen” jetzt endlich mal die Arschbacken zusammenkneifen sollen. Wir haben doch mit der Agenda 2010 vorgemacht, wie man die Menschen “fordert und fördert”! Also nix da mit Eigentumswohnung und 14 Gehältern – rabotti, rabotti oder gleich ein paar Inseln an Deutschland verkaufen!

Die “Euro-Krise” ist ein Musterbeispiel dafür, wie 99% Menschheit mit Wohltaten geködert wurden um danach für 1 % der Menschheit bist an ihr Lebensende Frondienst  zu leisten. Wir alle haben die Segnungen des Staates angenommen, haben das soziale Netz als Errungenschaft unserer Demokratie und selbstverständlich begriffen. Nun sind wir langsam am Zahltag angekommen und uns, unseren Kindern und Kindeskindern wird die Rechnung präsentiert, wenn… Ja, wenn nicht vorher der Reset-Knopf gedrückt wird und das Zins- und Zinseszins-System abgeschafft wird und Kredite wieder zu dem werden, was sie einmal waren: die Möglichkeit, eine Investition vorwegzunehmen und mit den aus der Investition erwirtschafteten Vorteilen den Kredit zurückzuzahlen. Über das, was für den Kreditgeber dabei abfällt denken wir dann alle noch einmal nach.

Mit den letzten Beteiligungen an den diversen Rettungsschirmen werden die Verbindlichkeiten der Bundesrepublik auf über 2 Billionen Euro steigen (dass die jetzt beschlossenen Mittel auch fällig werden, sollte eigentlich jedem klar sein)! Ich schreibe die Zahl dann mal hier hin:

2.000.000.000.000

Liebe Frau Merkel, liebe Abgeordnete des Deutschen Bundestages: lasst es sein! Es reicht! Wir brauchen 2013 keine Steuersenkung, die Milliarden im zweistelligen Bereich “kostet”, es ist nicht alles alternativlos, sondern wir brauchen eine wirkliche Alternative!

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Kalibrierung tut wohl Not…

Bei diesem Sonnenuntergang musste ich meine Panasonic LX 5 “zücken” und ein paar Fotos machen:

Aber irgendwie beschleicht mich das Gefühl, dass ich mir ein Hilfsmittel zur Kalibrierung meines iMac zulegen muss. Rein subjektiv kommen diese Darstellungen (RAW-Datei mit Photoshop Elements 9 importiert und dabei verschiedene Profile benutzt) alle dem “Original”-Eindruck sehr nahe (auch wenn sich das angesichts des Unterschieds zwischen Bild 1 und 2 “blöd” anhört). Aber irgendwie kann ja nur eine Darstellung “richtig” sein und ich werde mich doch einmal darum kümmern müssen, mit Hilfe eines entsprechenden Werkzeugs eine Kalibrierung vorzunehmen…

In Frage kämen Geräte von Spyder, x-rite etc.. Aber da muss ich mich erst noch einlesen – ich werde berichten.

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IOS 5 – Probleme beim Installieren… [2 Updates und erstes Fazit]

Offensichtlich sind die Apple-Server “etwas” überlastet. Nachdem um 19:00 Uhr das Update auf IOS 5 freigegeben wurde, kann ich (wohl zusammen mit einigen Hundert/Tausend/Millionen (?)) Nutzern keine Installation durchführen.

Das Update wurde brav innerhalb von ca. 30 Minuten geladen, was angesichts des zu erwartenden Ansturms schon eine gute Zeit ist. Leider läuft die Wiederherstellung seit ca. einer Stunde in einen Fehler, der nach ersten Mutmaßungen  auf eine Überlastung der Apple-Server zurückzuführen ist. Nun dann: Morgen ist ja auch noch ein “Update-Tag” ;-)

[Update 1: 12.10.2011] Nun ist das wieder herstellen irgendwie weiter gelaufen und mein iPhone 3 GS präsentiert sich im “jungfräulichen Zustand”, das heißt es möchte gerne mit iTunes verbunden werden. Was allerdings dazu führt, dass eine erneute “Überlastungsmeldung” erscheint:

Offensichtlich sind die Server bei Apple wirklich überlastet. Na ja, falls es morgen früh nicht funktioniert: ich bin dann mobil nicht zu erreichen :-o

[Update 2: 16.10.2011: Problem gelöst und erstes Fazit] Natürlich bin ich ja noch schuldig zu berichten, wie das Update dann letztendlich ausgegangen ist… So gegen 23:30 Uhr haben dann wohl so viele iPhone-Besitzer aufgegeben, das Update noch am Mittwoch einzuspielen. Ich habe den berühmten “letzten Versuch” gestartet und der ist dann durchgelaufen. Das iPhone wurde mit allen Apps, Musik etc. wieder hergestellt; die für das 3GS vorgesehenen Funktionen von iOS 5 sind alle nutzbar.

Fazit: Nach drei Tagen habe ich als ersten Eindruck bemerkt, dass die Akkulaufdauer sich (gefühlsmäßig) verlängert hat – trotz der vielen “Herumspielerei”. Die Bedienung läuft flüssig, nur manchmal legt das iPhone eine Gedenksekunden ein und zeigt erst dann eine Reaktion auf den Tip oder die Geste. Diese kleinen Verzögerungen sind aber nicht reproduzierbar und können durchaus daran liegen, dass im Hintergrund gerade etwas “passiert”… Das Update ist auch Besitzern eines 3GS (und vermutlich eines iPhone 4) vorbehaltlos zu empfehlen. Besonders die neue Nachrichtenzentrale ist sehr praktisch, man erhält gesammelt einen Überblick, was gerade an neuen Mails, Nachrichten etc. angekommen ist und wechselt aus der Nachrichtenzentrale in die jeweilige Anwendung.

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